Februar in Rosa – Frauenherzen schlagen anders

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind auch bei Frauen die häufigste Todesursache
werden aber oft später erkannt.
Warum?
Weil Frauenherzen tatsächlich anders funktionieren.
Wichtige Unterschiede zwischen Frauen- und Männerherzen:
- Spätere Herzinfarkte
Frauen erleiden im Durchschnitt 7–10 Jahre später einen Herzinfarkt als Männer – vor allem wegen des schützenden Effekts der weiblichen Hormone (Östrogen) vor der Menopause. - Andere Symptome
Frauen haben häufiger unspezifische Symptome wie Übelkeit, Atemnot, Rückenschmerzen, extreme Müdigkeit oder Schlafstörungen – nicht immer den klassischen Brustschmerz. - Kleinere Herzkranzgefäße
Die Gefäße bei Frauen sind feiner, was die Diagnose von Durchblutungsstörungen erschweren kann. - Stärkerer Einfluss von Diabetes
Diabetes erhöht das Herzinfarktrisiko bei Frauen deutlich stärker als bei Männern. - Psychosoziale Faktoren
Stress, Mehrfachbelastung, Depressionen und Pflegeverantwortung wirken sich bei Frauen besonders stark auf das Herz aus.
Typische Risiken für Frauen:
- Bluthochdruck (oft lange unbemerkt)
- Diabetes
- Bewegungsmangel
- Chronischer Stress
- Rauchen (wirkt bei Frauen schädlicher als bei Männern)
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