Informazioni importanti sul cuore

Tra i compiti primari dell’associazione figura l’informazione.

Su queste pagine ancora in costruzione garantiremo prossimamente un servizio di attualità sia sui progressi nelle medicina cardiologica sia su comportamenti e stili di vita che aiutano a ridurre le possibilità di una malattia cardiovascolare. Questo servizio informativo partirà a breve.

  • Fattori di rischio influenzabili

    • sovrappeso
    • alimentazione
    • fumo
    • consumo di alcool
    • movimento
    • diabete
  • Fattori di rischio non influenzabili

    • età
    • sesso
    • predisposizione genetica

Körperliches Training

Warum ist gerade das körperliche Training für einen Herzpatienten von großer Wichtigkeit?

Denken wir gerade einmal dreißig Jahre zurück, damals wurde beinahe jeder Patient, welcher einen Herzinfarkt erlitten hatte oder welcher irgendein Problem am Herzen hatte zuerst zu körperlicher Schonung gezwungen. Erst nach Monaten erlaubte man den Patienten wieder eine gediegene körperliche Tätigkeit. Schonung war das Schlagwort.

Inzwischen ist man zum Teil durch empirische Erfahrungswerte aber auch durch eine Unmenge von Studien, welche auf der ganzen Welt erarbeitet wurden draufgekommen, dass je schneller das Herz bzw. der Herzmuskel angeregt wird d.h. trainiert wird, der wieder besser und sicherer arbeitet und den Defekt den der Infarkt bewirkt hat leichter kompensiert als ein Muskel der untertrainiert ist und daher zu einer Degeneration neigt. Inzwischen sind auch die Sofortmaßnahmen so gestaltet, dass nach Möglichkeit das verschlossenen Gefäß, welche den Infarkt verursacht sofort wieder geöffnet wird (mittels PTCA-Stent) und somit der mögliche Muskeldefekt in Grenzen gehalten werden kann. Das heißt also, je schneller der Patient im Krankenhaus eingeliefert wird und je schneller das Gefäß wieder geöffnet werden kann, umso geringer sind die Folgeerscheinungen. Daraufhin ist dann auch die Nachbehandlung so gestaltet, dass dem Patienten so schnell als möglich wieder angepasste Bewegungsreize abverlangt werden und Schritt für Schritt diese gesteigert werden. Man kann das mit einer Verletzung aus der Traumatologie vergleichen, auch bei diesen Verletzungen versucht man schnellstmöglich wieder eine funktionelle Nachbehandlung einzuleiten um den Muskelschwund in Grenzen zu halten und sobald die Verletzung ausgeheilt ist die Extremität wieder so zu belasten, dass der Schaden schnellstens behoben wird und eine Integration in den Alltag oder in den Sport möglich ist.

Dass sich hierfür motorische Eigenschaften, in erster Linie die Ausdauer aber auch die Kraft, Koordination und die Beweglichkeit und die Erkenntnisse der Sportmedizin eignen, ist von immenser Wichtigkeit. Unzählige Studien namhafter Universitäten, medizinischer Fakultäten und von der WHO kontrolliert, haben bewiesen, dass Herzpatienten welche sich adäquat bewegen, eine viel höhere Lebenserwartung und demnach auch Lebensqualität aufweisen als Patienten welche sich den Risikofaktoren weiterhin hingeben.

Wie viel Bewegung ist gut?

Nach den allgemein anerkannten Forschungswerten von Wissenschaftlern aus der Medizin und dem Sport, hat man folgende Orientierungswerte vorgeschlagen.

Ein optimales Training zur Prävention von chronisch-degenerativen Krankheiten, die durch Bewegungsmangel mit verursacht werden liegt bei einem Energiemehrverbrauch von 2000 kcal pro Woche.

Das sollte durch eine moderate, regelmäßige, wo möglich tägliche körperliche Aktivität von mindestens 30 Minuten Dauer, ins besonders mit Ausdauercharakter und mittlerer Intensität absolviert werden.

Es eignen sich dafür Aktivitäten wie: schnelles Gehen (Walking), Laufen, Fahrradfahren, Schwimmen, Schilanglaufen, d.h. Aktivitäten welche eine große Muskelgruppe beeinflussen. Ideal wäre eine tägliche Mehrverbrennung von ca. 300 kcal.

Zum Vergleich: eine Stunde zügiges Gehen (6 km/h) verbraucht ca. 400 kcal. Eine Stunde Joggen (8 km/h) verbraucht ca. 750 kcal.

Diese Vorgaben werden von der American Heart Association und dem American College of Sports Medicine, als optimale gesundheitswirksame körperliche Aktivität proklamiert.

Auswirkungen das körperliche Training im speziellen des Ausdauertrainings auf den menschlichen Körper und seiner Funktion.

Wie Sie sehen, sind das nur ein paar der positiven Veränderungen, welches ein gezieltes körperliches Training bewirkt, nicht zu vergessen, die Verbesserung der psychosozialen Eigenschaften, wenn ein solches Training in einer Gruppe, unter Freunden bzw. mit Menschen welche ähnliche Probleme aufweisen, gestaltet wird.

Grundregeln für ein gewinnbringendes Training, welche Herzpatienten besonders zu beachten haben:

Genaue Abklärung von Seiten des Arztes und Ausschluss jeglicher Risikofaktoren für sportliche Aktivitäten. Wichtig ist, dass die Dynamik des Herzfrequenzanstieges in der Belastung nicht verändert wird. (Sollte durch eine Ergometrie zu Beginn des Trainings festgestellt werden)

Primäre Kontrolle und Leitung des Trainings durch geschulte Fachkräfte (Rehabilitations-therapeuten/Sporttherapeuten) mit gesetzlich fundierter Lizenz und einem Arzt, der im Notfall einschreiten kann.

Das herzfrequenzgesteuerte Ausdauertraining mit dem Ziel, die kardiozirkulatorische Leistungsfähigkeit, gemessen als V02max% oder bestimmt durch den vorgegebenen tabellarischen Sollwert zu steigern

Das extensive Bewegungsprogramm sollte so gestaltet werden, dass der Energieverbrauch pro Woche ca. 1500 bis 2000 kcal über den normalen Energieverbrauch liegt. Dies Bedarf ein beinahe tägliches Training mittels: schnelles Gehen, Laufen, Radfahren, Nordik Walking, etc. von ca. 30 Minuten.

Das Krafttraining bzw. der Muskelzuwachs sollten immer mit einem Koordinations- und Beweglichkeitstraining kombiniert werden.

Oberstes Prinzip: Der Patienten soll selbst das Gefühl bekommen, dass nur ein gut dosiertes und regelmäßiges Training das Leben verlängert, die Lebensqualität steigert, Spaß macht und als Alternativtraining ohne großen Aufwand in den Alltag integriert werden kann.

Herbert Alber, Physiotherapeut/Fachsportlehrer und Übungsleiter für Herzsportgruppen, Doz. für kardiale Rehabilitation an der LFH für Gesundheitsberufe „Claudiana“ in Bozen und an der med. Fakultät der Univ. Ferrara

Faccia il test dei suoi fattori di rischio!

Questo test è stato elaborato sulla base scientifica della Deutsche Herzstiftung (Fondazione Cuore Germania)!
Provi a compilarlo e discuta il risultato con il suo medico!

Il nostro materiale informativo

La Fondazione Cuore Alto Adige ha predisposto del materiale d’informazione per interessati, che è disponibile presso le cardiologie degli ospedali o presso i medici di base. Oltre a questo possono essere richiesti alla segreteria dell’associazione.

La riabilitazione cardiologica

Das Kernstück unserer Vereinstätigkeit ist die Kardiologische Rehabilitation. Hier erhalten Sie einige wichtige Informationen: Das Konzept der kardiologischen Rehabilitation beinhaltet nicht nur das Wiedererlangen der physischen Eigenschaften, sondern auch die psychische und soziale Komponente sollte so gut es geht wieder auf den Stand vor der Erkrankung hergestellt werden.

Die Weltgesundheitsorganisation hat 1969 die kardiologische Rehabilitation als „Summe der Eingriffe auf physischer, psychischer und sozialer Ebene, welche den Patienten mit chronischen oder post-akuten Herzerkrankungen ermöglichen, seinen Platz in der Gesellschaft zu erhalten oder wiederzuerlangen“ definiert.
Die kardiologische Rehabilitation ist ein Zweig der Rehabilitation, der vor allem in den letzten 20 – 25 Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat, da Herz-Kreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen auf der ganzen Welt zählen.

In der Rehabilitation ist der Patient Teil eines interdisziplinären Teams, welches sich aus Kardiologe, Physiotherapeut, Krankenpfleger, Diätassistent, Psychologe und anderen Spezialisten für besondere Fälle wie z.B. dem Orthopäden oder Pneumologen zusammensetzt. Dabei wird das Programm nicht auf die Erkrankungen abgestimmt, sondern individuell auf jeden Patienten, seinen Voraussetzungen körperlicher und physischer Natur, sowie seiner Perspektiven und Lebenserwartung.

Wichtige Grundbausteine für jedes Programm sind die funktionelle Bewertung, ein individuelles Trainingsprogramm, körperlicher Aktivität, Aufklärung und Erziehung des Patienten und seiner Familie, der psychologische Beistand und die medikamentöse Therapie.

Die WHO hat 1993 folgende Empfehlungen zum Thema der kardiologischen Rehabilitation ausgearbeitet:

  • die kardiovaskuläre Rehabilitation muss Teil einer Langzeitbehandlung eines kardiopathischer Patienten sein
  • das Programm muss von kompetenten Personal ausgearbeitet und verfolgt werden
  • die Familienangehörigen müssen in den Prozess eingebunden werden
  • die Programme sollten primär innerhalb spezialisierter Zentren oder Krankenhäuser und später ambulant wohnortnah in kleineren Gruppen unter Anleitung von spezialisierten Fachkräften weitergeführt werden
  • es sollte stets die Effektivität der Programme überprüft werden
  • Auf Grund der Tatsache, dass die Übungstherapie im Sinne einer Sekundär-Prophylaxe als Langzeittherapie anzusehen ist, ist auf die objektive Aufklärung und Motivation besonderes Augenmerk zu legen.

Die kardiologische Rehabilitation ist eine Zusammenarbeit aus klinisch- strumentalen und psychophysischen Aktivitäten um ein bestmögliches Widererlangen der normalen Aktivitäten zu erreichen. Deshalb ist es besonders wichtig die klinische Situation, sowie externe Faktoren, die eine Wiedereingliederung negativ beeinflussen könnten, des Patienten genau zu erkennen und entsprechend zu bewerten. Es ist deshalb auch nötig das Vorhandensein von ischämischem Gewebe, die Pumpfunktion des Herzmuskels und das Arrythmiepotenzial festzustellen und entsprechend in das Rehabilitationsprogramm einfließen zu lassen.

Diese Werte werden meist schon während dem stationären Aufenthalt festgestellt, sollten aber während der weiteren Rehabilitation ständig überprüft werden. Nur so kann verhindert werden, dass ein Fortschreiten der Erkrankung gedrosselt wird.

Herbert Alber, Dozent für kardiale Rehabilitation an der Landesfachhochschule für medizinische Berufe „CLAUDIANA“ Bozen, Universität Ferrara – Med. Fakultät –  Laureat für Physiotherapie